Vielen Dank für Ihre Stimmen!

Wir sagen VIELEN DANK für sensationelle 22,95 Prozent!

Unser Listenvorschlag verbessert sein Ergebnis um 7,5 Prozent im Vergleich zu 2019. Damit wird die SPD künftig mit zwei Stadträtinnen und zwei Stadträten im höchsten Gremium unserer Stadt vertreten. Wir wollen diesen Vertrauensvorschuss nicht ungenutzt lassen und freuen uns bereits auf die kommenden Jahre, in denen wir unsere Stadt in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen von UWV und CDU voranbringen wollen. Unser Dank gilt der Bürgerschaft, aber auch all den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung für die großartige Leistung rund um den Wahlsonntag!

Natürlich war der politische Rechtsruck bei der Europa- und Kreistagswahl auch in Engen zu spüren. Das lässt uns nachdenklich zurück. Gemeinsam müssen wir darüber nachdenken, wie wir unsere Demokratie auch vor Ort stärken können – mit guter Kommunalpolitik, die alle einbezieht und den aktiven Dialog sucht. Wir stehen bereit, Verantwortung zu übernehmen und sind offen für neue Ideen.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.

SPD verliert Landtagsmandat in Singen

In beiden Wahlkreisen des Landkreis Konstanz hat die SPD wie im ganzen Land eine schmerzhafte Wahlniederlage erlitten und mehr als die Hälfte ihrer Wähler verloren. Als Folge der landesweiten Wahlniederlage konnte die Singener SPD-Kandidatin Giulian Ioannidis das von Hans-Peter Storz 2021 errungene Landtagsmandat nicht verteidgen. Ihr aussichtsreicher Listenplatz 12 erwies nicht nicht gut genug. Im neuen Landtag kommt die SPD nur noch auf 10 Abgeordnete.

Den Wahlkreis Konstanz konnte Amtsinhaberin Nese Erikli (Grüne)  mit 36,8 Prozent der Erststimmen wieder direkt gewinnen. Bei den Zweistimmen erreichte sich mit 40,5 ein noch besseres Ergebnis. Die SPD erreichte 5,0 Prozent und belegt somit nur noch den fünften Platz hinter der LINKEN. SPD-Wahlkreiskandidat Frank Ortolf gelang es mit 7,9 Prozent der Erststimmen ein besseres persönliches Ergebnis als die Partei zu erzielen.

Auch GIuliana Ioannids konnte im Wahlkreis Singen persönlich mehr Wähler (6,7%) überzeugen als die Partei an Zweitstimmen (5,1 %) erhielt. Den Wahlkreis gewann Christoph Stetter von der CDU, der 36,2 % der Erststimmen auf sich vereinigte. Die Union führt auch nach Zweitstimmen im Wahlkreis Singen und erreichte dort 31,4%. Die amtierende Wahlkreisabgeordnete der Grünen, Saskia Frank, verlor zwar das von ihrer Amtsvorgängerin Dorothea Wehinger erreichte Direktmandat, zog jedoch über die Landesliste ins Parlament ein. 

Die SPD bedankt sich beim scheidenden Abgeordenten Hans-Peter Storz für seine insgesamt zwei Wahlperioden im Landtag. Seine Bürgernähe und sein Einsatz für die Menschen haben breite Anerkennung gefunden. Aus Altersgründen hatte er sich nicht um eine weitere Amtszeit beworben.

Zu den Wahlergebnissen

SPD am Wahlabend

Die SPD im Landtagswahlikreis Konstanz beobachtet Prognosen, Hochrechnungen und Präsentation der Auszählungen vor Ort am Sonntag, den 8. März ab 17.30 Uhr im Restaurant Bodan-Grill, Bruderturmgasse 8 in Konstanz. Treffpunkt für den Landtagswahlkreis Singen ist ebenfalls ab 17.30 Uhr das Café Zwölfe in der Scheffelstraße 12 in Singen. Die Kandidierenden Giuliana Ioannidis (Singen) und Frank Ortolf (Konstanz) werden zu diesen Treffen ebenso erwartet die der scheidende Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz und die Bundestagsabgeordnete Dr. Lina Seitzl.

Top-Ökonom Jens Südekum: Neue Konzepte gegen drohende Wirtschaftskrise

Landtagskandidat Frank Ortolf, Prof. Dr. Jens Südekum, MdB Lina Seitzl

"Es brennt", begann Professor Dr. Jens Südekum seinen Vortrag auf Einladung der SPD im Kreis Konstanz. Die De-Industrialisierung Deutschlands beschleunige sich, denn Monat für Monat gingen 14.000 in der Regel gut bezahlte Industrie-Arbeitsplätez verloren. Baden-Württemberg sei von der Entwicklung besonders betroffen, auch wenn sich die wirtschaftliche Lage im Vergleich zur Rezession 2023 und 2024 leicht verbessert habe. Konventionelle Wirtschaftspolitik biete nur die alten Rezepte: "Steuern runter, Bürokratie weg, dann läuft es schon wieder." Aber: "Wir leben nicht mehr in der Welt von vor acht Jahren." Deswegen will Südekum, der Bundesfinanzminister Lars Klingbeil in Wirtschaftsfragen berät, neue Antworten finden. Seine wissenschaftliche Karriere hatte Südekum vor 20 Jahren in Konstanz als Junior-Professor gestartet.

Was ist ursächlich für die Probleme der deutschen Industrie? Südekum blickt dazu nach China und die USA. Deutschland habe lange von der Globalisierung profitiert, heute stünden chinesische Produkte in direkter Konkurrenz zu deutschen Autos und Maschinen. Regelgebundener Handel mit Partnern außerhalb Chinas und den USA und ein starkes Europa mit eigenen industriepolitischen Antworten wie das Prinzip „Buy European“ seien das Gebot der Stunde.

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