Schwerpunkt Umwelt

Ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit in der Region.

Zum Ende des letzten Jahres machte die SPD einen Vorstoß für ein nachhaltigeres Engen. Im Rahmen mehrerer Veranstaltungen konnten Bürgerinnen und Bürger aus der Kernstadt und den umliegenden Dörfern mitdiskutieren und ihre Anregungen vorab einbringen.

„Wir wollen, dass das Thema einen höheren Stellenwert bekommt. Unser Ziel muss es sein, zu einem Aushängeschild der Region in Sachen Nachhaltigkeit zu werden“, erklärte Franco Rose, der Teil des Organisationsteams ist. Er fügt hinzu: „Es ist wichtig zu realisieren, dass global diskutierte Probleme, wie der Klimawandel, auch bei uns vor Ort ankommen. Erst im letzten Sommer erlebten wir eine extreme Dürre- und Hitzeperiode, die nicht nur den örtlichen Landwirten Sorgen bereitet hat. Die Menschen spüren, dass Veränderungen stattfinden und dass es jetzt auf die richtigen politischen Weichenstellungen ankommt, auch auf kommunaler Ebene.“

Innerhalb eines mehrseitigen Positionspapiers wurden verschiedene Vorschläge ausgearbeitet: Neben einem neuen Schwerpunkt auf Fahrradverkehr, einer flächenschonenden und sozialen Bebauung, einem verringertem Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln auf Feldern und einer zunehmend digitalisierten Verwaltung spielt insbesondere nachhaltiger und fairer Handel eine besondere Rolle. Unter anderem soll der Gemeinderat in einer Grundsatzentscheidung beschließen, dass fair gehandelte Produkte im städtischen Betrieb grundsätzlich zu bevorzugen sind. Des Weiteren soll nach Lösungen gesucht werden, um auch Kirchen, private Unternehmen und die Zivilgesellschaft an einem größeren städtischen Projekt zu beteiligen.

„Uns ist wichtig, auch über den Tellerrand hinauszublicken: Wir möchten langfristig darüber nachdenken, ob neben unseren derzeitigen europäischen Partnerstädten eine weitere Städtepartnerschaft mit einer Gemeinde innerhalb eines afrikanischen Staates angestrebt werden sollte. Wir finden, durch den kulturellen Austausch und gemeinsamen Projekten, etwa im Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit und Energie, könnten beide Seiten nur profitieren“, so Tim Strobel, Vorsitzender der SPD Engen.

Hier finden Sie die Vorschläge ausführlich zum Nachlesen. 

Die SPD freut sich über Feedback und darauf, weitere Projekte in Engen voranzutreiben.