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Gefahr für medizinische Versorgung

Veröffentlicht in Allgemein

„Veronika Netzhammers Kampf gegen eine Fusion der Krankenhäuser im Kreis schadet den Patienten und gefährdet die Arbeitsplätze in den Krankenhäusern“, kritisiert Kreisrat Dr. Max Hahn (SPD). Die ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete will den Zusammenschluss der Krankenhäuser im Kreis verhindern.

Es komme darauf an, dass „leistungsfähige medizinische Angebote in kommunaler Hand in unserer Nähe dauerhaft gesichert“ werden, erklärte der Allgemeinarzt aus Tengen.

Indem Netzhammer die Eifersüchteleien zwischen Singen und Konstanz fördere, führe sie eine unverständliche und vor allem längst überholte Debatte. Wenn die Region nicht zu einer gemeinsamen Krankenhauslösung fähig sei, würden schwer kranke Patienten in wenigen Jahren nur noch in Villingen-Schwenningen, Freiburg oder Ravensburg behandelt. Den Krankenhäusern Konstanz und Singen (HBH) drohe beim Scheitern der Fusion dagegen die Privatisierung, denn für sich allein seien die Häuser in ihrer derzeitigen Struktur nicht überlebensfähig. „Wenn Frau Netzhammer das Schicksal der Patienten, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter und nicht ihre eigene Profilierung im Sinn hat, muss sie aufhören, gegen die Klinik-Kooperation zu hetzen.“ forderte Hahn.

Die Krankenhäuser Singen und Konstanz können vertrauensvoll zusammenarbeiten, betont Hahn. Dies habe der onkologische Schwerpunkt Konstanz-Singen mit der Eröffnung der Palliativstation in Konstanz bewiesen. Diese fehlte bislang im Kreis, sagte Hahn, der sich darüber freut, dass die Versorgungslücke endlich geschlossen wurde.

 

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